Abu Soest

Grünes Licht für multimedialen Naturführer

Neue ABU-Projekte können starten

Abu Soest
Von links: Margret Bunzel-Drüke (ABU), Bernd Müller (Bezirksregierung) und Petra Salm (Projektleiterin ABU) bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide

Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung kann nun das Regionale-Projekt „Naturschätze Südwestfalens entdecken“ der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. starten. Ziel des Projektes ist die Erstellung eines multimedialen Naturführers für ganz Südwestfalen. Dr. Margret Bunzel-Drüke von der ABU nahm gemeinsam mit Petra Salm die Bescheide gerne in Empfang.

Moderne Medien spielen eine große Rolle, um möglichst viele Menschen anzusprechen. „Ein handliches Buch wird ergänzt durch eine Internetpräsenz und eine Handy-App. Die Informationen werden nicht nur in Form von Text und Fotos aufgearbeitet, auch kurze Videosequenzen und Podcasts sind vorgesehen. Hinweisschilder und Infotafeln sowie QR-Codes vor Ort ergänzen das Angebot“, erläutert Petra Salm, Projektleiterin des Regionale Projektes.

Das Projekt wird mit 695.000 Euro vom Land NRW finanziert. Projektpartner der ABU sind die Biologischen Stationen des Hochsauerlandkreises, des Märkischen Kreises und des Kreises Siegen-Wittgenstein sowie die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Olpe.

In den kommenden Monaten werden zunächst wichtige Informationen zu ausgewählten Naturschutzgebieten zusammen getragen. Neben Karten und Hinweisen zu Tier- und Pflanzenarten, zu Wander- und Radwegen und Parkplätzen werden auch interessante Angebote in der Umgebung der Gebiete dargestellt. „Erste Bausteine sollen bereits 2014 umgesetzt sein; bis alle Informationen in allen Medien abrufbar sind, wird es jedoch bis Ende 2015 dauern“ so Petra Salm.

Ein weiterer Förderbescheid in Höhe von 1.100 Euro sichert die Finanzierung von drei automatischen Kameras zur Beobachtung von Wiesenweihenhorsten. Aufnahmen dieser Kameras sollen Ursachen von Brutverlusten der Wiesenweihe zuverlässig dokumentieren und dienen somit der Entwicklung von Schutzmaßnahmen für diese  gefährdete heimische Greifvogelart.

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