Sonho Brasileiro Hellweg 2013

Sonho Brasileiro – Sommerkonzerte am Hellweg

Sonho Brasileiro Hellweg 2013Unter dem Titel Sonho Brasileiro – Musik aus Brasilien finden von Juni bis September zahlreiche hochkarätige Konzerte in der Hellwegregion statt. Eines der ersten Highlights: die „Gala für Zenamon“ am 15. Juni in der Stadthalle Soest.

Hier finden Sie das komplette Programm Sonho Brasileiro 2013 als pdf.

Stilistisch ist der Bogen weit gespannt: von Klassik über Jazz und Tango zur Weltmusik. Veranstalter ist der Kunstverein Westfalen.

Einen besonderen Schwerpunkt des Sommerfestivals bilden Kompositionen von Jaime Mirtenbaum Zenamon. Er ist Weltbürger, einer, der in vielen Kulturen zu Hause ist. Seine über 300 Kompositionen kennen vor allem die Gitarristen, und das weltweit. Für viele Musiker und Musikerinnen der Hellwegregion und der angrenzenden Städte hat er Kompositionen geschrieben.

Musiker  der  Hellwegregion  wählten  ihn  zum  ersten  „Artist  & Composer in Residence am Hellweg 2013 “– eine besondere Auszeichnung, denn 2013 feiert der Gitarrist und Komponist Jaime Zenamon seinen 60. Geburtstag. J. Zenamon wurde in Bolivien geboren, wuchs in Brasilien auf und lebte dann zwei Jahrzehnte in Berlin, bevor er wieder nach Brasilien zurückkehrte.

jaime-zenamonSeine Kompositionen spiegeln diese unterschiedlichen südamerikanischen und europäischen Einflüsse wider. Dabei schafft es der Kosmopolit, viele Aspekte miteinander zu verbinden.

Musiker  lieben  seine  Kompositionen,  weil  sie  grenzüberschreitend multikulturell und generationsübergreifend sind, wobei ihnen immer auch ein besonderer Aspekt der kulturellen Bildung innewohnt, ohne dass Zenamon sich in seinen Kompositionsaufträgen verbiegen muss. Besonders  erfreut ist der Veranstalter, dass  Zenamon,  der  viele  Werke  für dieses  Projekt  komponiert  hat,  das  Festival  persönlich  besucht und  bei  einigen  Portraitkonzerten  und  natürlich  auch  bei  dem Workshop als Musiker und Komponist mittendrin im Geschehen sein wird.

Jaime Zenamon begann seine Karriere als Gitarrist, wurde jedoch als Komponist und Dirigent, hauptsächlich seiner eigenen Werke, bekannt. Er studierte klassische Gitarre bei Abel Carlavaro, Komposition bei Guido Santorsola (Italien), Nicolla Flagello (Italien/ USA) und Vladimir Vokolovsky (Schüler von Schostakowitsch – Caledonia, Russland). Er nahm auch als Zuhörer an den Kursen Herbert von Karajans in der Karajan-Stiftung in Berlin teil. Zwischen 1980  und  1992  lehrte  Zenamon  als  Dozent  an  der  Hochschule der Künste. Er dirigierte als erster Brasilianer das Berliner Sinfonie-Orchester mit seinen eigenen Werken. 2008 dirigierte er seine Oper „O Fantasma de Canterville“ („Der Geist von Canterville“). 2010 wurde er im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 zu einem Porträtkonzert in die Essener Philharmonie eingeladen.

Jaime Zenamon: „Wir brauchen dringend Menschen, die mit einem offenen Herzen durch die Welt gehen und ich glaube, dass Musik genau das für das Verständnis der Kulturen untereinander leisten kann.“

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