Verkauft Eickhoff an Dior?

Dass das Stammhaus des ehemaligen Modegeschäfts Eickhoff derzeit dem Erdboden gleichgemacht wird, heißt nicht, dass die Exil-Lippstädter gleichermaßen am Ende sind. Aber vielleicht hängt über der Eingangstür der Neu-Düsseldorfer bald ein neuer Schriftzug: Wie die Rheinische Post am Wochenende spekuliert, gebe es Überlegungen von seiten des Modehauses , das vor 50 Jahren von der Spielplatzstraße an die Kö zog, sich mit dem Luxus-Unternehmen Dior zusammen zu tun.

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Der Königsallee stehe möglicherweise eine spektakuläre Veränderung bevor: Nach Informationen aus der Mode- sowie der Immobilienbranche stehe Eickhoff  in Verhandlungen mit dem französischen Top-Label Dior über den Verkauf des Geschäftes an der Königsallee Nr. 30. Susanne Asbrand-Eickhoff, seit fünf Jahren von Senior Albert Eickhoff als Nachfolgerin installiert, habe dies nach Angaben der Zeitung zwar nicht bestätigen können, sagte aber, man verhandele mit Dior über eine Ausweitung des Engagements der Franzosen bei Eickhoff.

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Senior Albert Eickhoff lehnte gestern anscheinend jeden Kommentar ab und verwies auf noch nicht endgültig abgeschlossene Verhandlungen. Die weiteren Hintergründe der möglichen Fusion mit der französischen Edel-Marke sind hier nachzulesen – ärgerlich nur, dass der Autor des Artikels Lippstadt als Stadt im Lipperland bezeichnet, die geographisch und modemäßig „am Rande“ angesiedelt sei. Offenbar glaubt man in Düsseldorf immer noch daran, dass die Erde eine Scheibe ist…

Fotos: Hermsen

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