Der Zonta Club Lippstadt setzt sich für die Verbesserung der Stellung der Frau ein - weltweit und in Lippstadt.

Zonta unterstützt Kampagne gegen Frauengewalt

Der heutige 25. November ist auf der ganzen Welt ein besonderer Tag für die Mitglieder von Zonta International: Dann nämlich startet an vielen Orten rund um den Globus die Kampagne „ZONTA says No“, die sich mit unterschiedlichen Aktionen gegen Gewalt an Frauen richtet. „Dieses wichtige Anliegen unterstützen wir auch in Lippstadt nachdrücklich, denn auch in unserer Region gibt es zahlreiche Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind“, sagt Ute Fleischhauer-Thiele, Präsidentin des Zonta Clubs Lippstadt.

Der Zonta Club Lippstadt setzt sich für die Verbesserung der Stellung der Frau ein - weltweit und in Lippstadt.
Der Zonta Club Lippstadt setzt sich für die Verbesserung der Stellung der Frau ein – weltweit und in Lippstadt.

Zonta ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen, der sich für die Verbesserung der Stellung der Frau weltweit einsetzt, in Lippstadt hat der Verein 30 Mitglieder. Der 25. November läutet die so genannten 16 Aktionstage ein, während derer Zonta-Aktivistinnen auf der ganzen Welt mit Anzeigenkampagnen und öffentlichen Auftritten auf diesen Missstand aufmerksam machen. Der Zeitraum endet mit dem 10. Dezember, dem Human Rights Day, dem Tag der Menschenrechte. Wie aktuelle Statistiken des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigen, ist das Engagement von Zonta mehr als gerechtfertigt: Rund 25 Prozent der Frauen im Alter von 16 bis 85 Jahren haben körperliche oder sexuelle Gewalt – oder auch beides – durch Beziehungspartner mindestens ein- oder auch mehrmals in ihrem Leben erlebt. Zwei Drittel der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen haben schwere oder sehr schwere körperliche oder sexuelle Gewalt erlitten.

„Wir von Zonta Lippstadt zeigen unser Engagement für Frauen, die von Gewalt betroffen sind seit zwei Jahrzehnten dadurch, dass wir seit unserer Gründung 1994 das Frauenhaus in Soest unterstützen, und zwar monatlich mit einer Spende von 500 Euro“, sagt Fleischhauer-Thiele. Mit diesem Geld wird ein Teil der Personalkosten für eine Sozialarbeiterin finanziert, die Frauen in problematischen Lebenssituationen berät und begleitet. „Ohne diese regelmäßige Spende hätten wir das Angebot nicht so kontinuierlich aufrecht erhalten können“, sagt Ulrike Dustmann, Leiterin des Frauenhauses in Soest. Der Schutz der Frauen sei auch immer Schutz der Kinder. Der Aufenthalt der Frauen im Frauenhaus dauert im Schnitt etwa drei Monate – eine Zeit der intensiven Betreuung und Beratung für die Betroffenen.

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