Prof. Karsten Lehn vom Lehrstuhl "Angewandte Informatik und Medieninformatik" in Lippstadt.

Noch ein neuer Studiengang in Lippstadt

Die Hochschule Hamm-Lippstadt, HSHL, geht mit zwei neuen Bachelorstudiengängen zum kommenden Wintersemester an den Start:  „Soziale Medien und Kommunikationsinformatik“ wird in Lippstadt angeboten, „Sport- und Gesundheitstechnik“ in Hamm.

Im September 2014, mit Beginn des nächsten Wintersemesters, erweitert die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) ihr Studienangebot um zwei neue interdisziplinär ausgerichtete Bachelorstudiengänge. Sie greifen hochaktuelle Themen mit viel Entwicklungspotenzial für die Zukunft auf. In Hamm geht der Bachelorstudiengang „Sport- und Gesundheitstechnik“ an den Start und in Lippstadt „Soziale Medien und Kommunikationsinformatik“. Die Einschreibung kann, wie für die anderen bereits bestehenden Bachelor, im April beginnen.

Prof. Karsten Lehn vom Lehrstuhl "Angewandte Informatik und Medieninformatik" in Lippstadt.
Prof. Karsten Lehn vom Lehrstuhl „Angewandte Informatik und Medieninformatik“ in Lippstadt.

HSHL-Präsident Prof. Dr. Zeppenfeld freut sich über die in dieser Woche erfolgte Genehmigung durch das NRW-Wissenschaftsministerium sehr: „Das Themenspektrum an der Hochschule Hamm-Lippstadt erfährt mit den neuen Studiengängen wiederum eine wesentliche Erweiterung. An beiden Standorten wird das Gesamtangebot damit noch attraktiver und vielseitiger. Zudem gehen wir davon aus, dass wir mit der interdisziplinären Themensetzung weiterhin vor allem junge Frauen ansprechen können, um sie für die Ingenieursdisziplinen zu begeistern.“ Ein erklärtes Ziel der noch jungen staatlichen Hochschule.

Der neue Studiengang in Lippstadt beschäftigt sich mit den Sozialen Medien wie zum Beispiel Facebook, Twitter, WhatsApp, YouTube, Wikipedia, Google, Foren oder Podcasts. Sie haben die heutige Lebenswirklichkeit und Arbeitsweise stark verändert. Ob im Privatbereich oder im professionellen Einsatz etwa bei Organisationen, Verwaltungen und Unternehmen, die Dialogmöglichkeiten, also die Interaktion zwischen Sendern und Empfängern, Nachrichten und Bilder zu teilen oder zu kommentieren, stellen hohe Anforderungen an Entwickler und Betreiber solcher Medien.
Interaktive Kommunikationssysteme
Besonders großes Entwicklungspotenzial haben soziale Medien in der Anwendung im unternehmerischen Bereich. Ihr nachhaltiger Erfolg hängt von der richtigen technischen Unterstützung zur Verbesserung der Kommunikation von Mensch zu Mensch, der Verwendung der geeigneten Technologie und dem verantwortungsvollen Umgang mit den Inhalten, u. a. unter datenschutzrechtlichen Aspekten, der Anwender ab. Diese Herausforderungen greift der Bachelorstudiengang „Soziale Medien und Kommunikationsinformatik“ auf. Absolventinnen und Absolventen sind in vielen Bereichen einsetzbar. So zum Beispiel in der systematischen Entwicklung von Softwareanwendungen und deren Integration in soziale Medien, in der Entwicklung und Einführung sozialer Medien in Unternehmen oder auch im sozialverträglichen Einsatz von Informatik-Technologien zur Realisierung von sozialen Medien.

Advertisements