Die Projektleiterinnen: v.l. Ulrike Bering (päd. Mitarbeiterin im Familienzentrum Am Stadtwald), Anne Großer (Dipl. Sozialarbeiterin, Anlaufstelle Rat und Hilfe)

Ehrenamtliche FamilienhelferInnen gesucht

„Aus unseren Arbeitsbereichen wurde immer wieder die Rückmeldung laut, dass Familien den Herausforderungen des Alltags allein gegenüberstehen; ein tragfähiges soziales Netz aus Freunden oder Familien ist nicht vorhanden oder vor Ort nicht greifbar“, so Ute Stockhausen, Geschäftsführerin zu den Hintergründen des neuen Projektes „Lippstädter Familienbegleiterinnen“ (LiFaBI), das jetzt an den Start geht.

Die Projektleiterinnen:   v.l. Ulrike Bering (päd. Mitarbeiterin im Familienzentrum Am Stadtwald), Anne Großer (Dipl. Sozialarbeiterin, Anlaufstelle Rat und Hilfe)
Die Projektleiterinnen: v.l. Ulrike Bering (päd. Mitarbeiterin im Familienzentrum Am Stadtwald), Anne Großer (Dipl. Sozialarbeiterin, Anlaufstelle Rat und Hilfe)

LiFaBI will mit gut geschulten Ehrenamtlichen diese Lücke schließen und Familien Begleitung und Unterstützung anbieten. „Wir suchen Menschen, die ihre Lebenserfahrung und Kompetenzen einsetzen wollen, um Familien zu unterstützen“, erläutert Anne Großer, Projektleiterin. Voraussetzung an die Ehrenamtlichen ist neben dem Wunsch, sich zu engagieren vor allem eine wertschätzende Grundhaltung Menschen gegenüber und die Fähigkeit, sich auf andere Lebenskonzepte einzulassen und diese anzunehmen. Sie müssen das Leitbild des SkF Lippstadt e.V. mittragen und die Familien unterstützen, „in sozialen Bezügen eigenverantwortlich ihren Weg zu gehen“und nicht den eigenen Lebensweg auf die Familien übertragen zu wollen und „alles besser zu wissen“.
Die Familien rekrutieren sich aus den Diensten des SkF, insbesondere der Schwangerschaftsberatung oder der Anlaufstelle „Rat und Hilfe“. Als Abschluss der Schulung wird ein individuelles Profil jeder/jedes einzelnen LiFaBI erstellt, aus dem hervorgeht, welche Inhalte jemand leisten kann, welche vielleicht ausgeklammert werden und wieviel Zeit zur Verfügung gestellt wird. „Jede LiFaBI kann selbst bestimmen, wieviel Zeit sie zur Verfügung stellen kann und möchte“, beschreibt Ulrike Bering, Projektleiterin. Nach einem Kennenlernen vereinbaren LiFaBI und Familie Inhalt und Umfang der Zusammenarbeit. Während ihres Einsatzes stehen die Projektleiterinnen Anne Großer und Ulrike Bering den LiFaBI unterstützend zur Seite und organisieren neben Fortbildungsmöglichkeiten auch den Austausch der LiFaBI untereinander – als ExpertInnen in eigener Sache und auf Augenhöhe.
LiFaBI will und kann nicht ambulante Jugendhilfemaßnahmen ersetzen, sondern ihnen vorbeugen: frühzeitig unterstützen, um langfristig Hilfen überflüssig zu machen. LiFaBI ist gedacht für die Grauzone zwischen „allein-zurecht-kommen“ und sozialpädagogischen Fachangeboten.
Finanziert wird das Projekt für drei Jahre von Aktion Mensch und Aktion Lichtblicke. Inhaltliche Unterstützung sowie die Finanzierung von Werbematerialien erfolgt durch „Guter Start ins Leben“ – „Wir danken den Unterstützern ganz herzlich“, so Ute Stockhausen „ohne diese Hilfen wäre das Projekt nicht möglich“. Anlässlich des Startschusses für LiFaBI wurde der SkF Lippstadt e.V. durch Frau Dr. Kleinz und Frau Wagner vom Referat Frühe Hilfen des SkF Gesamtvereins in das Rahmenkonzept Frühe Hilfen im SkF aufgenommen.

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