Kammerchor Lippstadt

25.01.2015: Kammerchor Lippstadt führt Haydns „Schöpfung“ in St. Nicolai auf

Einfach mal die Augen schließen! Diese Empfehlung gibt der Kammerchor Lippstadt seinen
Zuhörern mit auf den Weg, wenn am Sonntag, den 25. Januar 2015 in der Nicolai-Kirche „Die
Schöpfung“ von Joseph Haydn erklingt.

Kammerchor Lippstadt

Mit einer unvergleichlichen Kraft schafft es die Musik des Komponisten, Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und Zuhörer wie Aufführende damit gleichermaßen zu beeindrucken. Der Kammerchor fiebert jedoch nicht alleine auf das bevorstehende Konzert hin, sondern teilt seine Vorfreude mit dem Göttinger Symphonie Orchester. Unter der Leitung von Harduin Boeven werden beide alles daran setzen, Bilder in den Köpfen der Zuhörer entstehen zu lassen und der Musik das gewisse Etwas zu verleihen.

Berühmtes Oratorium in St. Nicolai erleben

Erzählt wird die Schöpfungsgeschichte in Haydns Oratorium durch die Erzengel Gabriel, Uriel und Raphael; selbstverständlich kommen auch Adam und Eva zu Wort. Sie erhalten ihre Stimmen bei dem Konzert durch das Solistentrio: Die Sopranistin Gudrun Tollwerth-Chudaska, der Tenor Volker Hanisch und der Bass Bartolomeo Stasch bereichern die Aufführung des Kammerchors und setzen mit ihren jeweiligen Partien besondere Glanzpunkte. „Die Schöpfung“, die 1796 bis 1798 entstand, gilt als Höhepunkt von Haydns Werk. Nicht nur das – sowie Händels „Messias“ das bedeutendste Oratorium in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert ist, hat Haydn mit „Der Schöpfung“ diesen Stellenwert für die zweite Hälfte des Jahrhunderts erreicht.

Staunender Blick auf die Schöpfung

Schon der Beginn des Oratoriums macht Eindruck auf den Zuhörer, denn in der Ouvertüre wird das Chaos vorgestellt, das nach dem biblischen Text vor der Erschaffung der Erde herrschte. Innerhalb der drei Teile des umfassenden musikalischen Werkes erzählt Haydn, wie Gott die Natur, die Lebewesen und zuletzt den Menschen erschafft. Immer wieder fließen dabei beeindruckende Tonmalereien ein: Der Komponist versteht es, die Schönheit der Schöpfung in seinem Oratorium aufzuzeigen. Spätestens, wenn die Sonne aufgeht – und hierbei lohnt es sich wirklich, die Augen zu schließen – wird deutlich, wie intensiv der Musiker der Wiener Klassik mit den Tönen malt. Er lässt die alltäglichen Dinge in neuem Glanz erscheinen und zeigt die Schönheit der Schöpfung durch seine Musik.

Haydns Werk verstehen und genießen

Dem Kammerchor ist Haydns musikalische Sprache schon durch die Aufführung der „Jahreszeiten“ bekannt. Die Sängerinnen und Sänger freuen sich nun, das berühmtere der beiden Oratorien ebenfalls zu Gehör bringen zu dürfen. Wem die Tonsprache Joseph Haydns und sein Werk nicht so intensiv bekannt sind wie dem Chor, hat die Möglichkeit, schon zwei Wochen vor der Aufführung in die Thematik einzutauchen: Am Sonntag, dem 11. Januar um 18.30 Uhr lädt Harduin Boeven zu einer Einführung zum Konzert ein.

So gut vorbereitet können die Zuhörer die Musik noch intensiver genießen und entdecken die Tongemälde sicherlich auf den ersten Blick. Karten für das Konzert, das am am Sonntag, den 25. Januar 2015 um 16.30 Uhr in St. Nicolai Lippstadt beginnt, sind im Vorverkauf bei Hellwegticket und bei den Sparkassen der Region sowie an der Abendkasse erhältlich.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s