Möwe Barbara Epping

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche

Heute war unsere 3. Mahnwache für Frieden. Die Mahnwache war als einmaliges Ereignis geplant, mit dem Ziel, ein paar Menschen zu erreichen, zu denen wir sonst vielleicht nur schwer Kontakt hätten aufnehmen können. Und das ist euch /uns gelungen. So etwas ist ein total schönes Gefühl, in einer positiven Gruppe eine Übereinstimmung oder Zugehörigkeit zu spüren, die in keiner Weise durch viele Unterschiede wie Religion, Alter, Nationalität oder Farbe geschmälert wird.

Im Gegenteil, der Unterschied macht den Gewinn aus, der Unterschied ist die Bereicherung. Nun sind es doch 3 Wachen von unserer Seite geworden, und warum? Damit ihr es vermisst! Nein, nicht aus böser Absicht, aber schon mit dem Hintergedanken, dass jetzt diese Wache die Demonstration einer Absicht ist, der erklärten Absicht, sich für Menschenrechte, FÜR Menschen einzusetzen. Einige von euch waren traurig, dass dies das Ende der Mahnwachen bedeuten soll. Aber das soll es nicht! Es kann doch immer mal jemand anderes verantwortlich sein?

Das wäre doch viel aussagekräftiger und würde auch immer ganz andere Kreise erschließen und mobilisieren, als wenn dort für die nächsten Jahrzehnte die ewig gleichen und später bereits mumifizierten Rentnerinnen der ersten Stunde stünden/lägen. Wir waren ja bereits in „Verhandlungen“ mit unseren potentiellen Nachfolgern. Das wäre soooo geil, ich glaube, das hat es noch nicht gegeben. Aktivist,- wer aktiv ist! In diesem Sinne, love and peace uns allen und allen, die nach uns kommen.

Und noch eins: Ich bin kein Spinner, ich bin Realist. Che Guevara soll gesagt haben: „Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche.

Danke euch allen, die dieser Aussage wieder Leben gegeben haben. Herzlichen Dank Und zum Abschied die Friedensmöve.

Möwe Barbara Epping