Urban Lab Detmold

Zukunft braucht Herkunft – Ist das Dorf ein Modell?

Urban Lab DetmoldDas „Urban Lab“, Forschungsschwerpunkt für Stadt- und Regionalforschung an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, setzt seine Vortragsreihe „Regionaler Salon“ am 20.5.2015 fort.

Es wird um die Frage gehen, wie sich Globalisierung, Digitalisierung, Verstädterung und Entstaatlichung auf die Regionen auswirken und wie diesen Herausforderungen mit Mitteln der Stadt- und Regionalplanung begegnet werden kann. Ein interessantes Thema, auch für die Stadtenwicklung in Lippstadt.

  • Globalisierung bedeutet, dass in jeden Weltwinkel von wenigen Zentren aus gesteuerte Prozesse eingreifen. Zugleich können lokale Vorhaben dank Digitalisierung autonomisiert werden.
  • Stadt und Land sind mittlerweile über Kreuz verschränkt. Das Städtische kann im Mantel des Dorfes und das Dörfliche im Mantel der Stadt auftreten.
  • Wir erleben eine zunehmende Entstaatlichung. Staaten haben immer weniger Gestaltungsspielräume, manche zerfallen.
    Diese drei Phänomene schaffen „feudale“ Strukturen, wie sie regional im Europa der Vormoderne galten. Lassen sich aus historischer Analyse Schlüsse ziehen, wie wir mit den aktuellen Herausforderungen wissenschaftlich, politisch und planerisch umgehen könnten?

Am 20. Mai wird mit Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer ein in interdisziplinärer Kooperation erfahrener Historiker in OWL zu Gast sein, dessen Schwerpunkt die angewandte Regionalgeschichte ist.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr, ab 17:30 gibt es einen Imbiss. Das Ende ist für 20:30 Uhr  vorgesehen.
Veranstaltungsort: Campus Detmold der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Emilienstraße 45, 32756 Detmold

Anmeldungen bis 18.05.2015 und Kontaktmöglichkeit:

urbanLab | Forschung in Stadt und Region | Forschungsschwerpunkt der Fachbereiche 1, 3, 9
Hochschule Ostwestfalen-Lippe | University of Applied Sciences
Dipl.-Ing. Benjamin Dally
benjamin.dally@hs-owl.de
05231 769-6051