Kunst im Turm "inside out" header

Bis 21.06.2017: „inside-out“ im Kunstturm

Am Samstag, den 27. 05. 2017 wird um 19.00 Uhr eine Mitgliederausstellung des Forums-KIT (Kunst im Turm) eröffnet.

Begrüßung und Einführung: Dorothea Feldkamp

Begleitprogramm: Perfomance u. Musik, Choreographie: Dagmar Weinert mit Schülerinnen und Schülern der Städt. Musikschule Lippstadt

  • Doris Voß,
  • Gisela Blaha, Malerei,
  • Ulrike Blindow, Schmuck,
  • Peter Hoffmann, Video + Installation,
  • Marlies Müller-Kaufmann, Malerei,
  • Susanne Oppel, Künstlerbuch,
  • Irene Peil, Skulptur,
  • Antje Prager-Andresen, Grafik/Malerei,
  • Ljudmila Günter, Malerei
  • Karl-Heinz Reichhardt, Skulpturen

Zu den Arbeiten:

Die Künstlerinnen und Künstler haben sich vor etwa einem Jahr gemeinsam auf das Thema verständigt. Schon die Vielfalt der Techniken verspricht eine facettenreiche Ausstellung, die die vielschichtige Gedanken- und Gefühlswelt der Beteiligten freilegt.

Erstmals beteiligen sich Ljudmila Günter mit Malerei und Karl-Heinz Reichhardt mit Holzskulpturen an der Ausstellung. Ludmilla Günter folgt mit ihrer Interpretation der Alice im Wunderland dem Hasen unter die Oberfläche ins Innere einer Traumwelt, K.-H. Reichhardt fasst das Thema ganz handgreiflich auf und folgt den gewachsenen Strukturen des Holzes ins Innere, um sie durch Bearbeitung sichtbar zu machen.

Aufgerissenen Papierstrukturen in ihren Kollagen lassen Textfragmente erkennen, sehr persönliche Texte der Malerin Marlies Müller Kaufmann, die „inside out“ führen.

In ihren Schmuckobjekten, eigentlich kleine Skulpturen, dreht Ulrike Blindow das Innere der Materialien „auf links“, schafft Negativformen ihrer Figuren, die für den Betrachter erst durch Auffüllen mit fremden Materialien erkennbar werden.

In ihrem Künstlerbuch zeigt Susanne Oppel bearbeitete Fotografien von Fundstücken in der Landschaft, die ursprünglich ins Inneren von (Wohn)-Räumen gehören und als Fremdkörper den Betrachter irritieren.

Giesela Blaha greift in ihrer Malerei ein klassisches Symbol auf: Das Ei als Quelle des Lebens, im Inneren reifend, nach Außen in die Welt drängend.

Bei Doris Voß ist es der verschlossene Koffer, der unbewacht im Wege steht und zur Verunsicherung führt, ein aktuelles Symbol der Angst.

In Irene Peils Holzskulpturen geht es um Veränderungen, „Wandlungen“, die sich im Inneren vollziehen und nach außen sichtbar werden.

Antje Prager-Andresen zeigt eine Sammlung von 50 Portraitskizzen, mit leichter Hand dahingeworfen. Die Betrachter können Blickkontakt aufnehmen. Im Bruchteil einer Sekunde entsteht dabei unbewusst ein erster Eindruck, ein Blick ins Innere.

In Peter Hoffmanns Videoinstallation dreht sich eine Möbiusschleife langsam im Raum. Eine Kugel folgt der merkwürdigen Bahn von innen nach außen nach innen, unendlich kreisend, gedankengleich…

Die Aussstellung endet am 21.06. 2017.

Videoinstallation von Peter Hoffmann im Rahmen einer KIT-Ausstellung 2015

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