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Silvesterkonzert in der Marienkirche

Am 31. Dezember lädt die Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt wieder zum Silvesterkonzert in die Marienkirche ein. Um 21 Uhr gibt sich das LippEnsemble mit Dorothea Ohly-Visarius, Matthias Visarius (Emden), Hannah Fricke, Nia Luna Steinhoff (Wadersloh), Carsten Hess (Anröchte), Barbara und Carsten Bartsch, Roger Bretthauer und Markus Visarius (Lippstadt) die Ehre.

Das LippEnsemble glänzt durch seine Vielseitigkeit. So erklingen Gesang, Querflöte, Trompeten, Posaunen, Tuba, Orgel, Klavier, Keyboard, Synthesizer, Xylophon, Schlagzeug und Pauken in diversen Konstellationen. Hannah Fricke und Markus Visarius haben einen Großteil des Konzertprogramms eigens für die außergewöhnliche Besetzung des Abends arrangiert. Die Musiker haben in diesem Jahr ein spritziges Programm von Händel bis ABBA vorbereitet und nehmen die Zuhörer mit auf eine große musikalische Reise.

Umrahmt wird der Jahresausklang mit der Filmmusik zu „Das Boot“ von Klaus Doldinger. Das LippEnsemble wird im Verlauf dieses Stückes in ganz unterschiedlichen Besetzungen musizieren und die volle Bandbreite seines Könnens präsentieren. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim unter der Regie von Wolfgang Petersen ist eine der aufwändigsten und teuersten deutschen Filmproduktionen, seine Musik erlangte Kultstatus.

Mit den beeindruckenden Bläserklängen der „Nordic Fanfare and Hymn“ aus der Feder des niederländischen Komponisten Jacob de Haan begeben sich die Musiker nach Skandinavien und beschäftigen sich im Anschluss mit der Musik der schwedischen Gruppe ABBA. „Thank you for the music“ wurde ursprünglich für das Mini-Musical „The Girl with the Golden Hair“ komponiert. Die heute bekannte Studioversion haben ABBA im Jahr 1977 aufgenommen. Aus der Überzeug heraus, dass sich nur ein Titel mit tanzbarem Rhythmus verkaufen ließe, komponierten Benny Andersson und Björn Ulvaeus im Jahr 1979 den Song „Gimme! Gimme! Gimme!“, der es schließlich in 6 Ländern an die Spitze der Musikcharts schaffte.

Herbstwoche Lippstadt Feuerwerk
Nach dem Feuerwerk (Herbstwoche 2017)

Die festliche Ankunft im Vereinigten Königreich läutet „La Réjouissance“ aus der berühmten Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel ein. In Großbritannien haben die Beatles in den 60er Jahren Musikgeschichte geschrieben. Auch hier präsentiert das LippEnsemble zwei bekannte Songs. „Yellow Submarine“ wurde im Wesentlichen von Paul McCartney verfasst. Von Beginn hatte er die Absicht, ein Kinderlied zu schreiben. Im Mai 1967 erhielten die Beatles von der BBC den Auftrag, für die Fernsehsendung „Our World“ ein Lied zu komponieren. Die Sendung war die erste weltweit ausgestrahlte Live-Fernsehproduktion. Den Beatles-Song „All you need is love“ verfolgten mehr als 400 Millionen Zuschauer in 31 Ländern. Auch diese Komposition ist gewollt sehr einfach gehalten, damit die Zuschauer den Text auch ohne große Englischkenntnisse verstehen konnten.

Passend zum Silvesterabend erklingt ein Arrangement zu „An der schönen blauen Donau“ des berühmten Walzerkönigs Johann Strauß (Sohn), bevor das LippEnsemble sich noch einmal in die Welt der Filmmusik begibt. Im Jahr 1964 entstand der Rhythm-and-Blues Song „Everybody needs somebody to love“. Er wurde im Laufe der Zeit mehrfach gecovert und erfreute sich schließlich im Jahr 1980 neuer Beliebtheit als Soundtrack zum Film „Blues Brothers“. Das LippEnsemble wird diesen Song instrumental mit Blechbläsern und Schlagzeug darbieten. Mitte der 90er Jahre rührte vor allem die Verfilmung des Untergangs der Titanic zahlreiche Kinobesucher zu Tränen. „My heart will go on“, komponiert von James Horner und gesungen von Céline Dion erreichte weltweit Nr.1-Platzierungen in den Charts.

Als besonderes Highlight des Abends wird Kantor Roger Bretthauer schließlich eine Solo-Improvisation an der Marienorgel zum Besten geben. Roger Bretthauer versteht es mit viel Witz und Charme, aber natürlich auch mit großer Leidenschaft und Handwerkskunst, verschiedenste Motive zu einer musikalischen Einheit verschmelzen zu lassen.

Und danach?

Ab nach Hause zu Erdbeerbowle und Käseigel? Oder auf einen der großen „Events“? Hier einige alternative Vorschläge:

  • Gemütlich:
    Thombansen hat ab 21:30 Uhr geöffnet. Es geht ganz entspannt zu: ohne Eintrittskarten, ohne Reservierung aber auch ohne Küche. Der ideale Platz, um nach dem Abendessen die Zeit bis Mitternacht zu verbringen. Zum Feuerwerk auf dem Lippebug treffen sich immer viele Lippstädter, Gäste und Touristen.
  • Gute Aussicht:
    Das mitternächtliche Feuerwerk ist natürlich aus erhabener Position besonders gut zu betrachten. Wohin also bei uns im Flachland ?
    – Eisenbahn-/Fußgängerbrücke im Grünen Winkel
    – Aussichthügel Hellinghäuser Weg, Ecke Hagedonsweg
    – Aussichtshügel Hellinghauser Mersch / Pastorat
    – ehem. Telegrafenstation (B55 bis Imbiss „Külbe 99„, ca. 1 km –> Westen)
  • Ganz hoch hinaus:
    Der höchste Punkt mit der besten Aussicht weit und breit ist der Lörmecketurm.
    Das Silvesterfeuerwerk von Hirschberg, Warstein, Belecke und Brilon ist zu sehen, bei guter Sicht sogar von Orten nördlich der Haar.